Vincent Rendenbach erhielt seine erste musikalische Prägung als Chorsänger und im instrumentalen Unterricht, zunächst auf der Klarinette. Während seines Abiturs begann er mit der solistischen Gesangsausbildung bei Antonia Lutz, die ihn seither künstlerisch begleitet. Zwischen 2017 und 2019 absolvierte er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Ensembleleiter an der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen, die er mit Auszeichnung abschloss. Wichtige stimmliche Impulse erhielt er dort im Hauptfach Gesang bei Anne Greiling und Sebastian Eicke.
Ab 2019 studierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln zunächst Lehramt mit Hauptfach Gesang, bevor er 2022 in den Studiengang Gesangspädagogik wechselte. 2024 schloss er den künstlerischen Teil seines Gesangspädagogikstudiums mit Bestnote ab. In beiden Studiengängen prägte Uta Christina Georg seine gesangliche und pädagogische Entwicklung maßgeblich. Ergänzend nahm er mehrfach an Meisterkursen im Palazzo Ricci in Montepulciano teil, unter anderem bei Sabine Falter.
Als Solist wirkt er regelmäßig in kirchenmusikalischen und weltlichen Konzerten mit. Sein Repertoire umfasst Oratorium, Oper und Lied. Zu hören war er unter anderem in Bachs Johannespassion und Weihnachtsoratorium, Händels Messiah, Puccinis Messa di Gloria, Faurés Requiem sowie Schütz’ Weihnachtshistorie. Darüber hinaus konzipiert und gestaltet er Liederabende in kammermusikalischen Programmen. Konzerttätigkeiten führten ihn unter anderem nach Oxford, wo er unter der Leitung von Marius Papadopoulos im Sheldonian Theatre als Basssolist in Beethovens Chorfantasie auftrat.
Neben seiner solistischen Tätigkeit arbeitet er als Stimmbildner, sowohl im Einzelunterricht als auch in der chorischen Stimmbildung. In seiner pädagogischen Arbeit orientiert er sich an der Funktionalen Stimmbildung nach Prof. Eugen Rabine.
2024
Künstlerischer Abschluss Gesangspädagogik
